SEX WORK ACTION WEEK

For the rights of sex workers - Against stigma and criminalisation.

 

DEMO! SUNDAY, 6 SEPTEMBER 3PM

MARCH WITH US for sex workers' rights and freedom for all bodies everywhere
Sex Workers and Allies

We will be marching S Yorckstr. (under the bridges) to Nollendorfplatz, finishing at Winterfeldtplatz at 6pm (gather with us then for those who prefer not to walk). Speeches and live performances at Nollendorfplatz and Winterfeldtplatz.

 

ABOUT US

Sex Worker Action Group (SWAG)

SWAG (Sex Worker Action Group) is a group of sex workers and supporters in Berlin. We are independent and non-hierarchically organised - in order to create concrete events and actions. We see ourselves as part of the sex worker's rights movement and aim to network with other movements and groups. Our goal is the end of criminalisation, stigma and harm of sex workers and the creation of a community in which everyone can thrive.

 

SEXARBEITENDEN AKTIONS-WOCHE! 31. AUGUST BIS 7. SEPTEMBER 2020

Kolleg*innen!
Freund*innen!
Verbündete!


Sexarbeiter*innen stehen unter Angriff!


Wir, die Sex Work Action Group Berlin, rufen auf zur tatkräftigen Unterstützung durch die bunte Vielfalt unserer
Bewegung und ihrer Verbündeten. Tragt bei zur Aktionswoche, 31 August-7 September, um Stigma zu bekämpfen und uns
gegen die Gesetze zu wehren, die unseren Körpern aufgezwungen werden!


Auch wenn die tödlichen Dynamiken der Stigmatisierung, Überregulierung und Entmenschlichung durch den Staat
nichts Neues für uns sind, hat COVID-19 den politischen Willen offenbart, Sexarbeiter*innen zu kriminalisieren, zu
marginalisieren und aus dem Stadtbild zu entfernen. Sie nutzen die Pandemie aus, um Sexarbeiter*innenals „super
spreader“ zu verunglimpfen. Sie bezeichnen uns als eine „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“. Politiker*innen
arbeiten Hand-in-Hand mit Konservativen, fundamentalistischen Christ*innen und SWERF (Sex Work Exclusionary
Radical Feminists) proaktiv an der Einführung neuer repressiver Gesetze und setzen so eine lange Tradition fort,
die Sexarbeitende zu Sündenböcken dieser Gesellschaft machen. Stigmatisierung führt zu Armut, Isolation, Gewalt
und Tod.


Während Profit und die Fortführung von Lohnarbeit im Fokus der staatlichen Pandemie-Maßnahmen standen, ist
Sexarbeiter*innen noch immer das Arbeiten untersagt, während gleichzeitig die meisten von den staatlichen
Hilfsprogrammen ausgeschlossen sind. Erst nach einer Reihe von Protesten und Gerichtsverfahren wird das Verbot
für unsere Arbeit langsam aufgehoben. Die darin vorgenommene Unterscheidung zwischen BDSM-Studios und
andren Formen der Sexarbeit aber verstärkt das Stigma, dass (Straßenstrich-)Sexarbeit weniger respektabel und
hygienisch sei als BDSM-Studios. Wir fordern das Recht zu Arbeiten, für alle Sexarbeiter*innen, und ein Ende der
Hurarchie sowie politischer Klassifizierungen in "guter und schlechter Sexarbeiter*innen". Erschwerend kommt
hinzu, dass wir einen Anstieg von Polizeikontrollen und -belästigungen beobachten, der den existenziellen Druck
auf Sexarbeitende noch erhöht und auf die Schwächsten unter uns abzielt: Arbeitende auf dem Straßenstrich,
Migrant*innen und trans Sexarbeiter*innen.


Was wir dazu zu sagen haben!

Sexarbeit ist Arbeit! Bleibt uns mit euren Gesetzen und der Polizei vom Leibe! Keine Drangsalierungen in unseren
Wohnungen, Bordellen und Studios!
Sexarbeitende sind MENSCHEN, die denselben Schutz durch das Gesetz und dieselben Rechte und Freiheiten wie
jede andere Berufsgruppe verdienen! Mein Körper: meine Entscheidung!
Jetzt ist nicht der Moment für stilles Werkeln. Als Mitglied unserer GemeinschaftCommunity ist eure Stimmen von
entscheidendem Gewicht für unseren Kampf! Wir rufen euchauf, Kolleg*innen, Verbündete und Freund*innen, zu
unserer Planungs-Veranstaltung zu kommen. Es geht darum zu entdecken, wie viel unsere Bewegungen
gemeinsam haben – wenn wir Seite an Seite kämpfen, werden wir zu unüberhörbaren Stimmen, die die
Gleichberechtigung für uns alle einfordern! Durch die Öffnung des Organisationsprozesses möchten wir die
Aktionswoche so inklusiv und interaktiv wie möglich machen!


Anfang September kehren Politiker*innen aus der Sommerpause zurück, und das ist der Moment, in dem wir zum
Handeln aufrufen! Weil Sexarbeitende so oft dazu gezwungen sind, sich in den Schatten der Gesellschaft zu
bewegen, wollen wir durch eine große Bandbreite von Aktionen soviel Sichtbarkeit wie möglich erlangen, damit
der Kampf um die Rechte von Sexarbeitenden nicht länger ignoriert werden kann.


Was wir vorhaben und wie Du dazu beitragen kannst


Unser Ziel ist es, für die Aktionswoche so viele Menschen aus der Community und soviele Verbündete wie möglich
zusammenzubringen. Wenn du uns durch eine eigene Veranstaltung unterstützt, werden wir deren Reichweite
vergrößern und sie auf unseren Kanälen kommunizieren: unserer Facebook Seite (SW Action Week), Instagram
(@swactionweek), Twitter (@swag_berlin) und unserer Webseite (www.swactionweek.wixsite.com/website). Wir
werden alle Veranstaltungen zusammenführen und archivieren, und zu so vielen wie möglich kommen! Parallel
arbeiten wir an direkten Kontakten zu Gesetzgeber*innen und gestalten Workshops. Der große Abschluss der
Aktionswoche ist die Demo am 07. September, zu der ihr alle eingeladen seid! Checkt unsere Social Media- und
Blog-Posts für regelmäßige Updates, und schickt uns eure eigenen Veranstaltungen, Statements und Berichte,
damit wir sie dort posten.


Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Alles, was zu mehr Sichtbarkeit in unserem Kampf um gleiche Rechte und
Anerkennung beiträgt, ist willkommen – ob Workshop, Community-Veranstaltung, Podcast, Blog-Posts, eine Social
Media Solidaritätskampagne, Proteste, direkte Aktionen, Graffiti, Stickern in der Stadt, Zines, Presseartikel, offene
Briefe und Postkarten an Politiker*innen, Banner, Infostände …. Alles, was unsere Forderungen publik macht:
Wir stehen für eine Ende der Kriminalisierung und der Polizeikontrollen. Wir fordern das Recht, in Sicherheit und
frei von Belästigung und Ausbeutung arbeiten zu können. Wir streben nach einer Gemeinschaft, die sich
unterstützt und einander schützt. Wir stehen solidarisch mit anderen Menschen in ihrem Kampf gegen soziale
Ungerechtigkeiten. Als einzelne Gruppen kämpfen wir alle für die gleichen Rechte für alle Menschen, egal, wie
sehr man versucht, uns einzuschüchtern oder stumm zu machen. Und mit Stolz reichen wir euch in diesem
gemeinsamen Kampf die Hände und bitten euch, LÄRM ZU MACHEN für die Autonomie, Gerechtigkeit und
Gleichberechtigung aller Körper – überall!



Mit solidarischen Grüßen,
SWAG
Sex Worker Action Group

 

SEXWORKER ACTION WEEK! 31ST OF AUGUST – 7TH OF SEPTEMBER 2020

Colleagues!
Friends!
Allies!


Sex workers are under attack.


We, the Sex Work Action Group of Berlin, are calling for the full multitude and diversity of the sex worker's rights
movement and its supporters to join us for an Action Week, August 31st-September 7th, 2020, to fight stigma and
the laws it has levied on our bodies—a weight that is bleeding our community dry.


Although the deadly spectres of stigma, over-regulation, and the government denying our humanity are no
strangers to us, COVID-19 has exposed politicians' will to criminalise, marginalise and erase sex workers. Exploiting
the COVID-19 pandemic and calling sex workers "super spreaders" and "a risk for the public health,"
politicians, together with conservatives, fundamentalist Christians, and SWERFS (Sex Worker Exclusionary Radical
Feminists) are working actively to introduce repressive laws against sex workers and thereby continue the old
tradition of scapegoating and stigmatising sex workers—a dynamic that ultimately leads to poverty, isolation,
violence, and death. While profits and the continuation of labour has been a focus for the government's pandemic
regulations, sex workers are barred from any income by not being allowed to work; simultaneously, many of us
are excluded from welfare programs. After protests and lawsuits from sex workers, the ban on our work has been
lifted. But the implied differentiation between BDSM studios and other forms of sex work increases the stigma that
(street) sex work would be less respectable and hygenic than BDSM studios. We demand the right to work for
every sex worker and an end to whorearchy and political classification in „good“ versus „bad“ sex workers. These
classifications have caused a drastic increase in police controls and harassment against sex workers, and while the
sex worker community is suffering as a whole, these attacks target the most vulnerable: street-based, migrant, and
trans sex workers.


What do we have to say about it?


Sex work is work! Laws and cops off our bodies and out of our homes, brothels, and studios!
Sex workers are HUMAN BEINGS, worthy of equal protection under the law and the same rights and freedoms as
members of any other profession. My Body, My Choice!
This is no moment to be laboring in solitude. As members of our community, your voices are invaluable to our
fight. We ask you, our colleagues, allies and friends, to come to the meeting and see how much our movements
have in common and how, by fighting side by side, we become an undeniable force for equality for all of us. By
opening up the organisational process, we hope to make our Action Week as inclusive and interactive as possible.
Politicians are returning from their summer break in early September, so we chose this moment for a time of
action! Since sex workers are often forced to live and work in the shadows of society, our aim is to become more
visible through a wide range of activities and actions in support of sex workers‘ rights so that we can no longer be
ignored.


What We’re Planning And How You Can Get Involved


Our goal is to bring in as many community members and allies as possible for the Action Week. If you support us
by planning your own event, we will amplify it through our Facebook page (SW Action Week), Instagram
(@swactionweek), Twitter (@swag_berlin) and website (https://swactionweek.wixsite.com/website). We will
collect and archive all these actions and attend as many as possible! The big finale of the Action Week will be a
demo, to which you are all invited! Check our social media and blog for regular updates and send in your own
events, statements or reports to be posted there.
The sky is the limit! Anything that promotes our mission of visibility and insistence on equal rights is welcome,
whether it be a workshop, community event, podcast, blog post, social media solidarity campaign, protest, direct
action, graffiti, stickers around the city, magazine, press articles, open letter and cards to MoPs, banner drop, info
stand...anything that gets the word out that:
We stand for an end to criminalisation and police controls. We demand the right to work in safety and free of
harassment and exploitation. We aim for a community that protects and uplifts each other. We stand in
solidarity with other people in struggle against social injustices. As individual groups, we are all fighting for the
equal rights of all people, no matter how much others want to silence us — and it is with pride in this shared
struggle that we ask you to join us to MAKE SOME NOISE for the autonomy, justice, and equality
for all bodies everywhere.



Yours in solidarity,
SWAG
Sex Worker Action Group

 
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